Ein Annuitäten-Darlehen wird mit gleichbleibenden Raten zurückgezahlt. In den Raten ist anfänglich ein kleiner Anteil an Tilgung und ein großer Anteil an Zinsen enthalten.
Während der Laufzeit und je kleiner der Restkredit wird, steigt der Tilgungsanteil und der Zinsanteil sinkt. Die letzte Rate, die sogenannte Schlussrate, kann von den vorherigen abweichen.
Kreditverlauf mit Ihren Beispieldaten
Wenn Sie möchten, testen Sie einmal diesen Tilgungsrechner, mit dem Sie einen Tilgungsplan erzeugen. Sie können beliebige, aber bitte realistische Daten eingeben. Und nur Ziffern - mit Komma, wo angebracht. Sämtliche Berechnungen sind ohne Gewähr.
Wofür ein Annuitätendarlehen?
Auf diese Weise, also mit annuitätischen (gleich hohen), Raten wird zum Beispiel die klassische Baufinanzierung oder ein normaler Ratenkredit zurückgezahlt. Die Formel für Annuitätenberechnungen findet sich zum Beispiel unter: Formel für Annuitätenberechnungen bei Wikipedia.
Die monatliche Belastung ist bei diesen Krediten über einen langen Zeitraum exakt kalkulierbar: Wenn keine Zinsänderungen eintreten, ist die ratierliche Gesamtbelastung aus dem Kredit für den Kreditnehmer immer gleich hoch.
Im Gegensatz dazu bleibt bei Tilgungsdarlehen die Tilgungsrate gleichhoch und der Zins wird immer auf den Restkredit nach Abzug der Tilgungsrate berechnet. Die Zinsen und damit die Gesamtbelastung für den Unternehmer sind hierbei zu Beginn der Kreditlaufzeit am höchsten und sinken dann mit zunehmender Rückzahlung.
Wenn Sie als Unternehmer infolge Ihrer Investition nicht nur die Kreditkosten, sondern auch weitere erhöhte Betriebskosten, zum Beispiel durch höheren Energieverbrauch oder Personalaufwand haben, ist unter dem Gesichtspunkt der Liquidität eine Annuitätendarlehen dem Tilgungsdarlehen vorzuziehen: die Kreditkosten sind verteilen sich gleichmäßiger und sind zu Beginn der Tilgung niedriger.